Grauer Star: Den Durchblick behalten


Bei Diabetes getrübter Linse vorbeugen
Grauer Star: Den Durchblick behalten

Der Graue Star ist ein verbreitetes Augenleiden. Er beginnt meist schleichend, erfordert jedoch im Endstadium eine kleine Operation. Bei Diabetikern schreitet er schneller voran als bei Gesunden. Zuckerkranke sollten deshalb besonders ihre Augen schützen.

Verzerrte Welt

Der Graue Star entsteht, wenn die Augenlinse zu wenig Nährstoffe erhält. Mangelt es der Linse über längere Zeit an Nährstoffen, entstehen dauerhafte Schäden. Betroffene sehen unscharf, verzerrt oder verschleiert. Oft sind sie besonders lichtempfindlich. Häufig behindert das eingeschränkte Sehvermögen im Alltag – beim Autofahren, beim Lesen oder beim Arbeiten am Computer. Das Fatale: Ist die Linse einmal geschädigt, bleibt sie defekt. Um die Sehkraft wieder herzustellen, ist deshalb eine Operation erforderlich. Ein Augenspezialist ersetzt die getrübte Linse durch eine Kunstlinse.

Die Augen schützen

Bei Diabetikern beginnt der Graue Star durchschnittlich einige Jahre früher und verschlechtert sich schneller. Augenspezialisten vermuten, dass zu viel Zucker in der Augenflüssigkeit die Nährstoffversorgung der Linse stört. Möglicherweise lagern sich zusätzlich Abbauprodukte des Stoffwechsels im Auge ein. Um einem Grauen Star vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, den Blutzucker optimal einzustellen. Diabetiker sollten ihre Augen zudem regelmäßig überprüfen lassen.

Da ein Nährstoffmangel den Grauen Star vorantreibt, ist nährstoffreiches Essen empfehlenswert. Sie können sich in Ihrer Apotheke informieren, ob Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind. Zusätzlich sollte man seine Augen nicht überbeanspruchen. Machen Sie beispielsweise regelmäßig Pausen, wenn Sie mit dem PC arbeiten. Im Sommer ist eine Sonnenbrille ratsam, um die Augen vor UV-Strahlen zu schützen.

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