Farbschutzshampoos sind überflüssig


Alle Produkte erhalten Note „mangelhaft“
Farbschutzshampoos sind überflüssig

In einem Test mit 16 Farbschutzshampoos macht die Stiftung Warentest eine enttäuschende Entdeckung: Spezielle Shampoos lassen gefärbtes Haar genauso schnell verblassen wie normale Mittel. Das zeigen die Ergebnisse, die Stiftung Warentest im April veröffentlicht.

Falsches Versprechen

Bereits seit 4000 Jahren färben sich Frauen und Männer die Haare. Früher mit natürlichen Farbstoffen wie Henna, Kamille oder Indigo. Heutzutage gibt es eine ganze Palette von Haarfarben. Zwischen blond und schwarz ist jede Nuance vertreten. Experten schätzen, dass sich etwa 40 Prozent der Frauen in den Industrieländern die Haare färben.

Das ist kein Wunder: Frisch gefärbtes Haar strahlt und wirkt dadurch sehr gesund. Natürlich möchte man diesen Effekt lange bewahren. Spezielle Shampoos, die die Farbe schützen sollen, versprechen das Verblassen zu verzögern. Die Tester wuschen und trockneten je Shampoo drei gefärbte Naturhaarsträhnen zwölf Mal und überprüften die Strähnen anschließend mit einem Farbmessgerät. Das Ergebnis: Egal ob preiswert vom Discounter oder teuer vom Friseur, alle Shampoos erhielten ein „mangelhaft“ im Test.

Tipps die Sie zum Strahlen bringen

Sonne, Chlorwasser oder häufiges Haare waschen machen die Farbe schnell stumpf und glanzlos. Vermeiden Sie deshalb häufiges Sonnenbaden und schwimmen in chlorhaltigem Wasser. Es gibt natürliche Wege die Haarfarbe aufzufrischen. Zitrone und Kamille lassen blondes Haar erstrahlen. Bei braunem oder schwarzem Haar erzielen Sie gute Effekte, wenn Sie ihre Haare mit schwarzem Tee waschen. Je dunkler die Haare, desto länger sollten Sie den Tee einwirken lassen. Für mehr Glanz bei jeder Haarfarbe: Wasser mit ein bis zwei Esslöffel Apfelessig verdünnen, einwirken lassen und gut ausspülen.

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