Eine Grippe erweist sich besonders bei älteren Menschen als hartnäckig. Deutsche Forscher entdeckten einen möglichen Grund: Das Grippevirus vermehrt sich in älteren Menschen so langsam, dass ihr Abwehrsystem die Erkrankung zu spät erkennt.
Seit 1. April gelten in allen Apotheken neue Rabattverträge. Für Millionen Patienten bedeutet das: Sie werden bei der nächsten Rezepteinlösung ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt bekommen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) insbesondere alle chronisch kranken Patienten aufmerksam, die gesetzlich krankenversichert sind.
Viele Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Fernseher oder Computer. Sie bewegen sich zu wenig und machen schon mal eine Nacht vor dem Bildschirm durch. Dieses Verhalten weist in vielen Fällen auf psychische Probleme hin, wie schwedische Forscher des Karolinska Instituts herausfanden.
Bei der Behandlung von jungen ADHS-Patienten verschreiben Ärzte in Deutschland seltener Arzneimittel. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) mit dem Hinweis auf eine Auswertung ihrer Arzneidaten mit. Experten begrüßen die stärkere Zurückhaltung in der Arzneimittelgabe, da der eingesetzte Wirkstoff als nebenwirkungsreich gilt.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert Hausarzt-Verträge, die eine überwiegende Verordnung preisgünstiger Blutzuckermessgeräte vorschreiben. Damit würden Patienten mit Diabetes Typ 1 oder Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes gefährdet. Denn preisgünstige Blutzuckermessgeräte seien in Kombination mit den dazugehörigen Teststreifen häufig unzuverlässig in der Messgenauigkeit, bemängeln die Experten.
Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Für Kinder, Schwangere und Menschen mit schwachem Immunsystem sollte aber nur pasteurisierte Milch auf den Tisch kommen. Rohmilch enthält häufig Bakterien und Krankheitserreger. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.
Seit dem 1. April 2014 können sich Ärzte und Apotheker in Sachsen und Thüringen für die „Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen“ (ARMIN) einschreiben. Ziel des Modells ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit und die Therapietreue zu erhöhen.
Tumoren entfernen ohne Skalpell und Röntgenstrahlung – das ist mit einer speziellen Art von Ultraschall möglich, allerdings nur bei Tumoren in bewegungslosen Organen wie der Prostata oder Gebärmutter. Dieses schonende Therapieverfahren wollen Forscher nun auf bewegte Organe übertragen.
Haarausfall ist eine belastende Nebenwirkung einer Chemotherapie. Durch eine Kühlung der Kopfhaut lässt sich der Haarausfall verringern – doch nicht alle profitieren.
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Mit starkem Juckreiz und Schmerzen ist ein chronisches Handekzem sehr belastend für die Betroffenen. Eine 2024 zugelassene Creme lindert die Beschwerden innerhalb weniger Tage.
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Respiratorische Synzytial-Viren, kurz RSV, sind eigentlich harmlose Erkältungsviren. Bei Säuglingen drohen bei einer Infektion aber schwere Verläufe. Was schützt besser: die Impfung oder die Gabe von Antikörpern?
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Fast jede vierte Person über 65 stürzt mindestens einmal im Jahr – mit manchmal schweren Folgen. Doch vielen Stürzen lässt sich vorbeugen. Was hilft?
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Ab 2027 sollen Leistungen in Frauenarztpraxen anders vergütet werden. Ärzt*innen warnen, dass dann weniger Termine für Schwangere zur Verfügung stehen könnten. Die Krankenkassen widersprechen. Was steckt dahinter?
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